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Sie saß am PC wie fast jeden Abend.
Immer wenn sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer,
wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin,
bis sie ihre Mutter ins Bett schickte.
Aber an diesem Tag war es anders.
Sie hatte sich verliebt.
Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.
Sie konnte ihm vertrauen,
konnte sich loslassen,
konnte sich fallenlassen,
wenn sie mit ihm chattete.
Sie konnte ihren Gefühlen freien Lauf lassen.
Doch das sie sich in ihn verlieben würde,
daran dachte sie nie.
Sie hielt es nicht für möglich,
sich in einem Chat zu verlieben,
doch nun war es passiert;
sie konnte nichts mehr dagegen machen.
Es vergingen einige Tage.
Sie dachte pausenlos an ihn;
war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen,
aber sie schaffte es nie.
Doch dann kam der Tag an dem sie beschloss
es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an den PC hockte
und in den Chat ging,
war er nicht da.
Sie wartete lange,
doch er kam nicht.
Sonst war er immer da.
Jeden Tag um die selbe Zeit.
Doch heute nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war
und befürchtete
schon das schlimmste.
Und da kam ihr die Idee,
Ihre E-Mails nachzulesen.
Sie hatte Post.
Es war eine Mail von ihm.
Als sie den Betreff las, stieg in ihr
ein eigenartiges Gefühl auf.
Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch.
Ein Gefühl, dass ihr die luft wegbleiben ließ.
Im Betreff stand: Es tut mir leid.
Ich mag dich nicht...
Sie machte die Mail auf.
Na du,
Es tut mir leid, ich hätte es niemals so weit
kommen lassen dürfen.
Ich bin nicht der, für den
du mich hältst.
Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch,
kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen.
In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen.
In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden.
Du mit deinem ewigen Gejammer,
du, mit deiner völlig abartigen Sicht vom Leben und allem.
Ich habe mitgespielt, weil es das war,
was du wolltest.
Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
deswegen werde ich dich jetzt
auch in Ruhe lassen.
Das ist das Letzte was du von mir hörst.
Sie konnte es nicht glauben.
Jedes Wort fühlte sich so an, als würde
ein Messer in ihr Herz stechen.
Es tat so fürchterlich weh,
als sie das las.
Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten.
Sie rollten über ihre Wange bis zum Kinn.
Es fühlte sich an wie Dornen die sich in sie hineinfraßen.
Sie war alleine daheim; zum Glück.
So hätte sie es sich nie getraut,
aus dem Zimmer zu gehen.
Und das weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken.
Es kam aus ihr heraus,
als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint.
Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte
alles in ihr zerstören, verbrennen.
Sie wollte nicht mehr.
Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.
Der sie alles über sich erzählt hatte.
Doch es war alles nur Show...
Er war nicht real, diese Person
die sie liebte, hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben.
Alles, woran sie geglaubt hatte,
war eine Lüge.
Und das schlimmste war immernoch,
dass er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können.
Aber wieso so?
Und wieso gerade sie, und nicht
irgendeine andere naive Chatterin?
Sie sah nicht mehr richtig,
ihre Augen waren voller Tränen.
Sie konnte sich noch daran erinnern,
dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten
gekauft hatte.
Im Bad mussten sie sein,
wie vor einigen Tagen auch noch,
als sie sie per Zufall gefunden hatte.
Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang - keine neuen Nachrichten.
Der Deckel des Röhrchens sprang weg,
als sie es aufmachte.
Darin hatte es einige weisse Tabletten.
So klein und doch so gefährlich.
Sie nahm welche raus und schluckte sie.
Es war ekelhaft;
es schmeckte fürchterlich bitter,
aber die Tabletten verschwanden sofort in ihrem Magen.
Der Rest kann ja nicht schlimm sein,
gleich ist es eh vorbei, dachte sie sich
und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete
konnte man nicht genau sagen.
Es mussten Stunden gewesen sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer,
die Augenlider waren so schwer wie Blei.
In ihrem Magen brannte es,
doch sie spürte es nicht mehr.
Alles war wie durch Watte gedämpft.
Der Kopf sank auf die Tastatur.
Ihre Augen schlossen sich.
Das Herz wurde
immer langsamer,
alles schlief ein.
Für immer!
Man fand sie am nächsten Morgen.
Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen.
Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht.
Irgendwer musste sie geöffnet haben.
Darin stand:
Hallo!
Gott,was hat denn mein Bruder für ein Mist
geschrieben?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben.
Glaub mir bitte...
ich könnte dir niemals weh tun.
denn:
ICH LIEBE DICH!!!


Tod eines unschuldigen Mädchens

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiss, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büssen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken. Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe grosse Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe: Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?


ANMERKUNG: Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) in Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:

JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT, DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN. GIB ES BITTE AN SO VIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER. WIR WOLLEN VERSUCHEN, ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN, DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES GEHT
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